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Tag 1: Miami / Florida – AIDA Kreuzfahrt Südstaaten & Mexiko

Denkmal im Port of MiamiDie Hafenstadt Miami im Sonnenstaat Florida nennt sich selbstbewusst „Cruise Capital“, also quasi die „Hauptstadt der Kreuzfahrt“. Von der Größe des Terminalgeländes und der Anzahl der dort vertretenen Gesellschaften mag das auch hinkommen. Die ganzjährig attraktiven Klimabedingungen dürften ihr Übriges zum Erfolg der Kreuzfahrten von und nach Miami beitragen. Für AIDAvita ist Miami Ausgangs- und Endpunkt für 2 attraktive Routen in den Golf von Mexiko und in die Karibik – wir sind dann mal wech. 😉

Videoeindrücke von der Anreise zur AIDAvita im Starthafen Miami in Florida

Vorab das 2D Facebook-Video. HD und Vollbild in Videoleiste aktivieren. 3D-Video demnächst.
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Tag 1: Miami / Florida – AIDA Kreuzfahrt Südstaaten & Mexiko

Start unserer Osterreise 2015 auf AIDAvita: 11 Tage „Südstaaten & Mexiko“ (Karibik 17) von und nach Miami in Florida – am besten schon jetzt für Ostern 2016 buchen: http://kreuzfahrt-3d.de/zum-anbieter/aida/facebook/ Reisebericht demnächst unter: https://kreuzfahrt-3d.de/reiseberichte/aida-suedstaaten-mexiko

Posted by Kreuzfahrt-3D.de on Donnerstag, 2. April 2015

Vor der Erholung kommt die Anreise: Über den Wolken mit AirBerlin

Sonntag, der 29.03.2015, morgens um 05:00 Uhr in Deutschland: Aufs Frühstück wird verzichtet, der Magen ist eh noch nicht wach. Auf geht’s zum Flughafen Berlin Tegel (TXL), um von dort aus mit AirBerlin in gut 10,5 Stunden nonstop zum Flughafen Miami (MIA) zu gelangen. Interessanter Weise haben alle Mitarbeiter „BER“-Schilder und nicht „TXL“ und auch der „DOC CHECK“, also die Überprüfung des Reisepasses wird mit „BER DOC CHECK“ auf den Bordkarten dokumentiert. Offiziell wird verlangt, dass man bei USA-Flügen wegen der Sicherheitskontrollen 3 Stunden vor Abflug da sein solle. Wir hielten uns daran und trafen bei einem geplanten Abflug um 09:25 Uhr folgerichtig gg. 06:30 Uhr am Flughafen Tegel ein. Da wir bereits zuvor den Web-CheckIn genutzt hatten (aber leider nur noch Plätze in der Mitte ergattern konnten), gingen wir direkt zum Baggage-Drop-Off und waren nach bereits erwähntem „DOC CHECK“ gg. 06:45 Uhr eigentlich bereit, uns durch die erwartete Hardcore-Sicherheitskontrolle zu begeben. Aber Pustekuchen: Man soll zwar 3 Stunden vorher da sein, die Kontrolle hat aber noch gar nicht auf. Nach einer Umrundung des Terminals stellten wir fest, dass sich der Zugang zur Sicherheitskontrolle direkt hinter den CheckIn- bzw. Drop-Off-Schaltern befinden, jedoch zu dem Zeitpunkt verschlossen war. Erst etwa eine Stunde später öffneten dann die Pforten zum Sicherheitscheck, bei welchem dann prompt einer von uns zu einer Intensiv-Abtastung auserkoren wurde und auch das Kamera-Equipment eine detailliertere Untersuchung mit Drogen-Wischtest usw. provozierte. Das Security-Personal war aber sonst ganz nett und die Prozedur irgendwann auch überstanden. Der Flieger selbst war trotz eingeschränkter Beinfreiheit in der Economy erstaunlich modern mit Inflight-Entertainment an jedem Platz – nebst Video und Audio on Demand und einer USB-Ladebuchse, um das Smartphone oder Tab/Pad nachzuladen.

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Durchorganisierte Ankunft in den USA – Perfekter Start in den Urlaub

Wegweise Miami BeachBereits für das sogenannte Schiffsmanifest im MyAIDA-Portal benötigte man für die visumfreie Einreise in die USA über das ESTA-Programm neben den Daten des Reisepasses auch die entsprechende ESTA-Antragsnummer. Angeblich solle man nicht einmal den Flieger Richtung USA betreten dürfen, sofern keine Einreisegenehmigung in Form eines ESTA-Antrages vorliegt. Ob in Tegel tatsächlich ein entsprechender Abgleich mit dem Reisepass stattgefunden hat, hätten wir zumindest nicht bemerkt. Wir folgten dann nach der Landung in Miami der „ESTA“-Ausschilderung und landeten an Automaten, an denen wir unseren Reisepass gescannt haben, das bereits im Flieger ausgefüllte Zollformular erneut in digitaler Form ausfüllen mussten, dann noch Fingerabdrücke wahlweise der linken oder rechten Hand scannen und schließlich ein Foto schießen ließen. Dann gibt es eine Papier-Quittung – nebst dem soeben geschossenen Foto in schwarz-weißer Pixelgrafik. Selbige muss man dann noch mehrfach Zoll- oder sonstigen Sicherheitsbeamten zeigen und gelangt nach dieser „Einreise“ schließlich zum Kofferband. Das Ganze dauerte bei uns keine 10 Minuten – top! Allerdings meinten andere Reisende, das müsse an einer vorherigen „manuellen“ Einreise in die USA (für eine Messe vor 3 Jahren?!) gelegen haben. Ansonsten könne man wohl nicht über die Self-Service-Automaten einreisen, sondern müsse sich persönlich bei einem Grenzbeamten vorstellen. Die Koffer werden – warum auch immer – durch Mitarbeiter vom Band gehoben und dann in Reihen aufgestellt. Zumindest war das bei einem der Koffer so, den zweiten erwischte ich gerade noch, bevor er seine zweite Runde antrat. Am Ausgang muss man nur den AIDA-Schildern folgen und wird – Dank AIDA An- und Abreisepaket mit inkludiertem Transfer – dann einem Bus zugeteilt. Um diesen zu erreichen mussten wir jedoch gefühlt durch das halbe Terminal laufen und kamen dann schliesslich an eine Art „Hinterausgang“, an dem jedenfalls nichts mehr von „Airport Miami“ oder ähnliches zu lesen war. Nach ca. 30 Minute Wartezeit im Bus, welche sich nicht wirklich erklärte, ging es dann endlich gen Hafen zur AIDAvita. Diese lag am „Terminal J“, der etwas schlechter erreichbar ist und zudem irritierender Weise wohl Royal Carribean Cruises gehört und somit dem größten Konkurrenten von AIDAs Mutterkonzern Carnival. Da man seit Neuestem bereits im Vorfeld die Bankdaten für die Bordrechnung im MyAIDA Portal hinterlegen kann, ging auch der eigentliche CheckIn relativ schnell von statten. Die Kabinen waren auch schon bezugsfertig, so dass wir bereits gegen 16:45 Uhr den ersten Rundumblick in den Hafen von Miami von Bord der AIDAvita genießen konnten. Netter Weise hatte AIDA die Zeit für Kaffee & Kuchen auf 17:00 Uhr verlängert, so dass wir uns trotz der guten Versorgung im Flieger noch ein schnelles Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee genehmigten.

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Erste Erkundungen in Maimi – Bayside, Metromower & Co.

Check In Hinweisschild AIDANach der kurzen Stärkung ging es dann erstmal von Bord in Richtung Innenstadt. Wie angedeutet lagen wir bei unserer Reise am Terminal J, welches sich quasi auf der anderen Seite des Terminalgeländes befindet. Vom Flughafen kommend wundert man sich zunächst, dass man zwar lauter Kreuzfahrtschiffe sieht, aber gerade nicht die AIDAvita. Der Fahrer vom Shuttlebus hatte sich zunächst auch verfahren und musste nach dem Weg fragen. So ist dann auch der „offizielle“ Fußweg über die Brücke nach Downtown Maimi eigentlich nur von den anderen Terminals aus „richtig“/direkt zu erreichen. Vom Terminal J aus geht man entweder links auf der Brücke auf dem Standstreifen ohne Geländer (was eigentlich verboten ist, aber irgendwie doch alle/viele machen) oder man klettert über die Betonleitplanken und überquert die mehrspurige Straße, um dann schließlich auf dem „richtigen“ Fußweg mit Geländer gehen zu können. Dieser führt einen direkt zur „American Airlines Arena“, wo an diesem Abend offensichtlich irgendein Sportereignis stattfand, zu dem zahlreiche Menschen strömten. AIDAvita im Hafen von MiamiParallel gab es im Bayside Park ein Musikfestival, weshalb einige Straßen abgesperrt waren und wir in den Park selbst auch nicht reinkamen. Wir nahmen also einen kleinen Umweg in Kauf und wählten eine andere Station, um mit dem kostenlosen „Metromover“ auf der gelben „Brickley Route“ bis in den „Financial District“ zu fahren. Von der Endstation gingen wir dann zum Wasser und nach einem Spaziergang an der Wasserkante konnten wir von dort aus dann auch die AIDAvita im Sonnenuntergang von der anderen Seite der Bucht von Maimi sehen. Apropos Bucht: Bei den vielen Buchten, Kanälen und (Klapp-)Brücken muss man darauf gefasst sein, mal kleine und große Umwege laufen zu müssen.

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Weitere Video-Reiseberichte von Karibik-Kreuzfahrten auf Kreuzfahrt-3D.de

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2015-04-05T03:03:30+00:00 / 2017-10-12T03:20:04+00:00 / Carsten Fäth
Letztes Update dieser Seite: 12. Oktober 2017