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Tag 4: St. Petersburg (Russland)

Sankt Petersburg – Erster Tag in der russischen Metropole an der Newa am 4. Tag der Ostsee-Reise

AIDAbella in St. Petersburg (Sankt Petersburg)Am Donnerstag, den 6. Juni 2013, erreichte AIDAbella nach einer weitere „geklauten“ Stunde durch die Zeitumstellung wiederum überpünktlich gegen 07:45 Uhr Ortszeit die russische Metropole St. Petersburg. Da es in der zweitgrößten Stadt Russlands zu viel für einen Tag zu entdecken gibt, bleiben die meisten Kreuzfahrt-Schiffe mindestens 2 Tage. Außerdem fand die Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDAbella genau zur Zeit der „Weißen Nächte“ statt, wo der Himmel über St. Petersburg nicht richtig dunkel wird und daher buchstäblich die Nacht zum Tage gemacht werden kann.

Videoeindrücke vom Einlaufen der AIDAbella in St. Petersburg, den Sehenswürdigkeiten und dem Abend

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Mit AIDAbella malerische Architektur und Kunstschätze im „Venedig des Nordens“ entdecken

Nachdem wir schon auf der Fahrt nach Tallinn eine Stunde „verloren“ hatten und daher im Vergleich zu Deutschland „früher“ aufstehen mussten, war St. Petersburg nochmal eine Steigerung, weil die Uhren nochmals eine Stunde vorgestellt wurden. Die geplante Ankunft der AIDAbella um 08:00 Uhr hieß also faktisch 06:00 Uhr deutscher Zeit – und da wir immer mit einer vorzeitigen Ankunft rechnen müssen, stellten wir den Wecker auf 07:15 Uhr – also 05:15 Uhr deutscher Zeit *gähn*. Urlaub ist anders, aber was tut man nicht alles für einen spannenden Ausflug, wenn man schonmal „in der Gegend“ ist. Apropos: Das frühe Aufstehen war eben nicht nur für das Filmen beim Einlaufen in den Hafen, sondern auch für den gebuchten AIDA-Ausflug PET12: „Katharinenpalast & Bootsfahrt auf der Newa“ erforderlich, der um 08:55 Uhr beginnen sollte. Treffpunkt war wegen der notwendigen Visa-Formalitäten um 08:30 Uhr in der AIDA Bar auf Deck 10. Entgegen unserer sonstigen Erfahrungen wurde die Anwesenheit der einzelnen Personen und Kabinen am Treffpunkt nicht überprüft, da das wohl bei der Masse der Ausflügler schlicht zu lange gedauert hätte – wer nicht pünktlich war, hatte also Pech gehabt. Wenn man St. Petersburg auf eigene Faust hätte erkunden wollen, hätte man sich vorher bei der russischen Botschaft in Deutschland ein entsprechendes Visum ausstellen lassen müssen, welches wohl um die 90 EUR kostet. Bei den über AIDA gebuchten Ausflügen werden Sammelvisa erteilt, welche jedoch nur im Rahmen der Ausflüge Gültigkeit haben. Ob und wie genau das ggf. geprüft würde, ob man dann tatsächlich am Ausflug teilnimmt und auch pünktlich gemäß der beim Ausflug geplanten Zeit zur AIDAbella zurückgekehrt wäre, erschließt sich nicht ganz. Jedenfalls befand sich am Vorabend auf der Kabine eine weiße „Landgangskarte“, welche zweimal unterschrieben werden und dann bei der „Einreise“ zusammen mit dem Reisepass und dem Ausflugsticket beim Zoll vorgezeigt werden musste. Dieser stempelte dann einen Einreisestempel in den Reisepaß und entfernte die eine Hälfte der Landgangskarte. Bei der Rückkehr vom Ausflug wurde die zweite Hälfte der Karte einbehalten und ein Ausreisestempel in den Paß gestempelt. Für den den zweiten Tag in Sankt Petersburg war dann keine Landgangskarte mehr erforderlich, sondern nur der Reisepaß in Kombination mit dem AIDA-Ausflugsticket. Eine Besonderheit dabei: NICHT DEN ERSTEN TICKETABSCHNITT ENTFERNEN! Nur das vollständige Ticket inklusive der abtrennbaren Ticketabschnitte gilt als „Quasi-Visum“ und berechtigt zur Einreise. Erst am Bus darf und muss dann der 1. Ticketabschnitt entfernt werden, um an den jeweiligen Reiseleiter übergeben zu werden. Bei allen anderen Ausflügen wurde einem bereits an Bord immer erzählt: „Trennen Sie schon einmal der ersten Ticketabschnitt von Ihrem Ausflugsticket ab“, damit es dann an den Bussen mit dem Zusteigen schneller geht und die Leute dann nicht noch mit ihren Tickets rumnesteln müssen. Insbesondere die ältere Generation hat da manchmal so ihre Schwierigkeiten. 😉 Pünktlich gg. 17:55 Uhr kehrten wir vom Ausflug zurück zur AIDAbella und huschten noch schnell zum Aufguß um 6 nach 6 in die Sauna. Um 20:30 Uhr präsentierte die Solistin Jenny Woo aus Hamburg im Theatrium ihr Solo-Programm „Ladies‘ Classics“ mit bekannten Songs weiblicher Sängerinnen und um 21:30 Uhr zeigte das AIDAbella Show-Ensemble auf dem Pooldeck die „White Russion Poolshow“ mit Hits aus und über Russland.
Panorama: Sankt Petersburg (St. Petersburg) von der Newa

2013-06-06T00:01:15+00:00 / 2017-10-12T03:20:05+00:00 / Carsten Fäth

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Letztes Update dieser Seite: 12. Oktober 2017