Kreuzfahrt buchen

Balkonkabine AIDAmar

Die folgenden Videos zeigen Eindrücke einer Balkonkabine der Kategorie BD im Vorderschiff der AIDAmar auf Deck 6. Als Besonderheit verfügt die Kabine 6110 über eine verglaste Balkon-Brüstung, d.h. man kann auch im Sitzen und aus dem Bett das Meer sehen. Die Steuerbord-Kabinen (in Fahrtrichtung rechts) 6103-6108 bzw. 6203-6208 (backbord) mit der Kategorie BE liegen zwar noch weiter vorn, haben aber undurchsichtige Stahlbalkone.

Vorschau zeigt 2D Video. HD-Qualität / Vollbild ggf. unten in Videoleiste aktivieren. Video in 3D öffnen.
Optimale Wiedergabe in HD / 3D mit schnellen Internetzugang (Kabel Internet, DSL / VDSL oder LTE).

Die Decksgrundrisse der AIDAmar zeigen, dass die Balkonkabinen auf Deck 6 über besonders große/tiefe Balkone verfügen. Noch größer sind natürlich noch die “privaten Sonnendecks” der (Premium-)Suiten, aber die “normalen” Balkone der Kategorie BD sind ein netter Kompromiss aus Größe und Preis. Da sie nur teilweise überdacht sind, können sie bei entsprechendem Wetter auch als Sonnendeck genutzt werden – 2 Sonnenliegen sind vorhanden. Wer sich übrigens über die beiden Metallösen wundert, welche sich einmal an der Außenwand und einmal an der Balkon-Abtrennung zum Nachbarn befinden: Als Inhaber einer Balkonkabine kann man an der Rezeption auf Deck 5 kostenfrei eine Hängematte ausleihen, welche dort eingehängt werden kann.

Vorschau zeigt 2D Video. HD-Qualität / Vollbild ggf. unten in Videoleiste aktivieren. Video in 3D öffnen.

Direkt beim Reinkommen links an der Wand neben der Kabinentür befindet sich über dem Lichtschalter ein vermeintlicher “Kartenleser” mit der Aufschrift “Hotel-Card”, in welchen die Bordkarte eingeführt werden muss/soll, um den Strom für das Licht freizuschalten. Dies kennt man auch aus anderen Hotels und hat letztlich den Hintergrund, dass man beim Verlassen der Kabine die Karte wieder entfernt und damit automatisch überall das Licht “ausschaltet”, ohne die einzelnen Schalter betätigen zu müssen – und umgekehrt mit dem reinstecken der Karte wieder alle Lampen wie zuvor angeschaltet werden. Es handelt sich auch tatsächlich um einen “Schalter”, welcher nicht den Magnetstreifen und/oder Barcode der Bordkarte liest, sondern mit jeder x-beliebigen Plastikkarte in Größe der Bordkarte “ausgetrickst” werden kann. Im Gegensatz zu manchen Hotels hat AIDA Cruises hier jedoch mitgedacht und wirklich nur den Strom fürs Licht an den Kartenslot gekoppelt. Die Steckdosen am Schreibtisch sind/bleiben auch ohne eingelegte Karte aktiv, was insbesondere für Handyladegeräte u.ä. nicht ganz unwichtig ist.

Apropos Steckdosen: Hier hätte man im Zeitalter von iPad & Co. auf der nagelneuen und ansonsten modern ausgestatteten AIDAmar durchaus etwas spendabler sein dürfen. Es gibt nur eine Steckdose im Bad mit der Aufschrift “Nur Rasierer / Shavers only” und zwei am Schreibtisch. Mit zwei Personen auf der Kabine, zwei Handyladegeräten und ggf. 1-2 Laptops/Tablet-PCs wird’s schon eng. Auch am Bett befinden sich leider keine Steckdosen – das Handy über Nacht laden und sich trotzdem davon wecken zu lassen, funktioniert nicht ohne aufstehen. Auch das Telefon befindet sich am Schreibtisch und nicht auf dem Nachtschrank, ein Weckruf hilft insofern nicht weiter. Die Empfehlung ist also die Mitnahme einer entsprechenden Mehrfachverteilung und/oder eines Verlängerungskabels. Es gilt jedoch zu beachten, dass bestimmte Elektrogeräte wie Bügeleisen oder Wasserkocher ohnehin nicht mit an Bord gebracht werden dürfen, da diese eine potentielle Brandgefahr darstellen.

Energetisch sinnvoll wiederum ist die Kopplung der Klimatisierung und Heizung an den Öffnungszustand der Balkontür. Wird die Verriegelung geöffnet, schaltet sich die Klimaanlage automatisch aus und nach dem Schließen der Balkontür (was auch von außen möglich ist!) wieder ein. Dass die Klimaanlage allerdings ebenfalls an den eingangs erwähnten Kartenleser fürs Licht gekoppelt ist, erschließt sich mir nur bedingt. Bei langer Abwesenheit könnte je nach Route der AIDAmar die Kabine auskühlen/sich aufheizen und erst nach der Rückkehr könnte man wieder Einfluss auf die Temperatur nehmen – im Bedarfsfalle also den Kartenleser “austricksen” wenn man temperaturempfindlich ist. Zumal die Anlage im “Powermodus” auch nicht eben leise ist. Wenn sie nur eine erreichte Temperatur halten muss, läuft sie deutlich leiser und raubt dann nicht den Schlaf.

Die Vorhänge sind tagsüber dezent an den Seiten versteckt und verdunkeln im geschlossenen Zustand erstaunlich gut – was bei einer Nordlandroute zur Zeit des Polartages hilfreich ist. Hilfsweise kann/sollte man sich noch eine Schlafbrille bereitlegen, wenn man es ganz dunkel benötigt. Für die Beleuchtung der Kabine sorgt ansonsten ein großer Spot im Flur/Eingangsbereich, welcher auch vom Bett aus geschaltet werden kann (Schalter mit LED in der Mitte). Am Schreibtisch befindet sich eine etwas höhere Energiesparleuchte, welche nur dort geschaltet werden kann. Die Halogen-Deckenspots über dem Bild und vor dem Balkon werden zusammen mit der einen Wandleuchte wahlweise an der Kabinentür oder am Bett geschaltet. Die Wandleuchten über den Mini-Nachtischen am Bett verfügen über kleine schwarze Kippschalter direkt an den Leuchten.

Platz für Gepäck ist ausreichend vorhanden: Hinter der Kabinentür befindet sich ein dreigeteilter Kleiderschrank mit Spiegelelement. Im rechten Schrank befinden sich unten 5 Fächer, darüber der Kabinentresor und im oberen Fach eine Rettungsweste. Im verspiegelten Mittelteil gibt es unten 2 Fächer, darüber eine Kleiderstange mit Bügeln und oben wiederum ein Fach mit Rettungsweste. Der linke Schrank besteht oben aus einem Fach mit Rettungsweste und darunter einer Kleiderstange mit Bügeln – da es unten keine Fächer gibt, kann man unter den Hemden oder Jacken noch 1-2 Koffer (je nach Dicke) hineinstellen. Rechts vom Bett gibt es noch 4 offene Regalböden, über dem Fernseher am Schreibtisch können Kleinigkeiten auf zwei Eck-Regalböden abgestellt werden. Das Bad ist erwartungsgemäß zweckmäßig mit einem WC, Dusche und Waschbecken ausgestattet. Rechts und links des Waschbeckens gibt es ein paar Ablagefächer für die entsprechenden Utensilien.

Das Doppelbett steht auf Metallrohren als Füßen und ist daher unter den Matratzen “hohl”, wodurch zusätzlicher Stauraum für etwaige Koffer entsteht. Das Bettzeug für eine etwaige dritte Person befindet sich in einer grauen Plastikkiste unter dem ersten Bett. Das dritte “Bett” ist die kleine Couch bzw. der Sessel vor dem Balkon und kann entsprechend aufgeklappt werden. Der kleine “Tisch” davor ist in Wirklichkeit ein Hocker, auf den ein Holz-Tablett als Tischplatte aufgesetzt ist. Wenn man diese herunternimmt, hat man eine alternative Sitzgelegenheit. Viele Dinge in dieser Kabine der AIDAmar sind also multifunktional, um den begrenzten Platz optimal ausnutzen zu können.

Weitere Videos und Reiseberichte von unserer AIDA Nordlandroute mit der AIDAmar im Jahr 2012

Nächste Seite / Reisebericht: Internet an Bord der AIDA
Vorheriger Seite / Bericht: Spa + Fitness auf der AIDAmar
Übersicht alle Berichte der Reise: AIDA Nordeuropa Tour (Norwegen, Island, Schottland)

2012-06-09T00:01:22+00:00 / 2016-09-16T19:14:57+00:00 / Allgemein (Beratung)
Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016