Kreuzfahrt buchen

AIDA Ausflug REY08: Safari in Super 4×4 Jeeps nach Thorsmork

Island per Jeep erkundigen: AIDA Ausflug  REY08 zwar preisintensiv, aber dafür sehr exklusiv

AIDA Ausflug REY08: Safari in Super 4x4 Jeeps nach ThorsmorkEine Jeep-Safari ist mit AIDA Cruises in Reykjavik entweder als „Kurz-Variante“ REY01 „Abenteuer Natur: Super 4×4 Jeep-Safari“ erhältlich, dauert dann aber nur ca. 3,5 Stunden. Außerdem sind es trotz gleichlautender Bezeichnung eher „Kleinbusse“ in Jeep-Form, in die einige Personen reinpassen. Individueller und auch „intensiver“ ist der Ausflug REY08 „Thorsmork: Safari in Super 4×4 Jeeps“, der insgesamt 9 Stunden (!) dauert, aber auch seinen Preis hatte (245 € p.P.). Neben einer längeren Überlandfahrt sind verschiedene Offroad Strecken durch Flussläufe usw. enthalten.

Video-Eindrücke des AIDA Ausflugs REY08: Safari in Super 4×4 Jeeps nach Thorsmork (Þórsmörk)

Vorschau zeigt 2D Video. HD-Qualität / Vollbild ggf. unten in Videoleiste aktivieren. Video in 3D öffnen.
Weiteres ausführliches Video (lange Fassung) des AIDA Ausflugs REY08: in 2D. oder in 3D.
Optimale Wiedergabe in HD / 3D mit schnellen Internetzugang (Kabel Internet, DSL / VDSL oder LTE).
Nächste Seite / Reisebericht: Tag 11: Reykjavik (Island) oder Übersicht alle Videos / Berichte der Reise

Kreuzfahrt buchen bzw. AIDA Kreuzfahrt buchen oder direkt zur Internetseite von AIDA

Safari in Super 4×4 Jeeps nach Thorsmork Ausflug von AIDA (REY08) – viel Abenteuer und Natur

Bereits kurz nach der Ankunft im Hafen von Reykjavik trafen sich die Teilnehmer des Ausfluges im Theatrium. Wir waren insgesamt 8, die sich für diesen Ganztagesausflug entschieden hatten und wurden auf 2 Ford-„EXCURSION“-Jeeps à 4 Personen aufgeteilt, hinzu kamen die 2 Fahrer und ein AIDA Scout als Begleitung. Die Fahrzeuge waren über Funk miteinander verbunden und im Führungs-Fahrzeug war der deutsch-sprachige Smári Ríkarðsson der Fahrer (Gitarrenspieler bei ca. 16:40 Min im langen Video). Er erklärte per Funk einiges zu Land, Leuten und natürlich der jeweiligen Umgebung, welche man gerade durchfuhr. Unser Fahrer war der englisch-sprachige Jonas, der uns dann (wunschgemäß!) u.a. mit seinem iPod und einigen Ausschnitten der isländischen Musikkultur unterhielt, wenn Smári gerade nichts erklärte. Da wir gut in der Zeit lagen, gab’s einen außerplanmäßigen Abstecher abseits der Straße zu einem Wasserfall und den davor befindlichen Stromschnellen. Nach der Weiterfahrt auf normalen Straßen gab es den ersten planmäßigen Stopp nach ca. 1 Stunde an einer Tankstelle im Dörfchen Hvolsvöllur. Dort konnte / sollte man die Toilette aufsuchen (kein weiterer Stopp bis Thorsmork) oder z.B. einen kleinen Snack bzw. Kaffee (Automat mit Cappuccino & Co.) zu sich nehmen. Isländische Kronen brauchte es dazu nicht, die Tankstelle war auf Kreditkartenzahlung eingestellt. Nach ca. 20 Minuten Pause ging’s weiter mit der Route, vorbei am Seljalandsfoss Wasserfall, den man allerdings erst auf der Rückfahrt genauer erkunden konnte. Zunächst wurde die asphaltierte Strecke kurz darauf verlassen und etwas Luft aus den Reifen der Jeeps gelassen, um sie „geländegängiger“ zu machen. Mit den „luftgepufferten“ Reifen ging’s dann wirklich „Offroad“ quer durch die Landschaft und durch kleine und größere Wasserläufe. Bei einem wurde sogar erwähnt, dass dieser in einem Stück durchfahren werden müsse, da man beim Anhalten von der Strömung mitgerissen würde. Kurz nach 17:00 Uhr kam man dann im Tal von Thorsmork (Þórsmörk) an, wo einen laut Beschreibung der Ausflugsbroschüre ein „Barbecue in einer Wanderhütte“ erwarten sollte. Das mit der (Holz-)Hütte stimmte soweit auch, unter Barbecue hätte ich persönlich mir jedoch ggf. eher etwas mit offenem Feuer bzw. einem Holzkohlegrill vorgestellt. Den gab es auch draußen, wo einige Camper im Regen ihre Würstchen grillten. Hätte aber wahrscheinlich den Zeitrahmen gesprengt, so dass es in Buffet-Wärmern vorbereitete Folienkartoffeln gab, leicht sauer angemachten Rotkohl, Erbsen und Unmengen an Lammfleisch, welches auch tatsächlich den typischen „Lammgeschmack“ hatte und nicht so „geschmacksneutral“ war, wie man das bei Lamm aus dem Supermarkt und tlw. aus den AIDA-Buffetrestaurants kennt. Das Fleisch wurde in Tranchen frisch von Keulen runtergeschnitten, und davon gab es einige, so dass wahrscheinlich 50 Leute hätten durchgefüttert werden können. Kaum dass jemand mit dem Teller in Richtung des Speisenwärmers aufbrach, sprang die Mitarbeiterin auf, um einem weiteres Lamm aufzuschneiden. Zum Buffet bzw. „Barbecue“, das im AIDA Ausflugspreis mit enthalten war, gehörte auch noch etwas Salat mit zwei verschiedenen Dips sowie selbst gebackenes Maisbrot (Scherz von Smári: „Wie kann sich eigentlich ein Brot selbst backen?!“). Kaffee und Kuchen (Schoko + Bienenstich) standen ebenfalls bereit, Wasser in der Karaffe war gratis, Bier oder Wein hätte man kostenpflichtig erwerben können / müssen.

Kreuzfahrt buchen bzw. AIDA Kreuzfahrt buchen oder direkt zur Internetseite von AIDA

AIDA Ausflug REY08: Safari in Super 4x4 Jeeps nach Thorsmork

Kurze Wanderung, Fahrt zum Seljalandsfoss Wasserfall und anschließend Rückfahrt zum AIDA Schiff

Frisch gestärkt ging es dann zu Fuß und trotz des wechselhaften Wetters (Smári: „Auf Island gibt es kein Wetter, sondern nur Beispiele.“) auf die ca. 30minütige Wanderung auf einem Pfad hinter den Wanderhütten hoch. Für zwei der Ausflugs-Teilnehmer war der Weg zu beschwerlich, so dass sie nach wenigen Minuten mit Jonas zur Wanderhütte zurückkehrten, während die anderen 6 mit Smári und dem AIDA Scout weitergingen. Der letzte Teil des „Aufstiegs“ führte u.a. zu einer Plattform vor einer Höhle, in welcher sich seinerzeit ein Dieb vor seinen Verfolgern versteckt haben soll und erfolgte über eine in die Landschaft gebaute Holztreppe, welche von dem Verein errichtet wurde, der auch die Wanderhütten im Tal betreibt. Smári erklärte: „Sowas geht hier bei uns in Island mit einer Kiste Bier.“ Der Lohn am Ende der Treppe war ein beeindruckender, wenn auch verregneter, Ausblick auf einen der Gletscher, die kürzlich einen Vulkan-Ausbruch erlitten hatten. Dann ging es durch den Regen zurück hinunter zur Hütte, wo man sich nochmal mit Kaffee stärken und zur Toilette gehen konnte, während Smári ein paar Lieder mit der Gitarre zum Besten gab. Gegen 19:30 Uhr wurde dann die Rückfahrt angetreten. Wie schon erwähnt kam man dabei dann wieder beim Seljalandsfoss Wasserfall vorbei, wo nunmehr angehalten wurde, um mit transportablen Kompressoren die Reifen der Jeeps wieder „straßentauglich“ zu machen. Währenddessen konnten wir dann den Wasserfall erkunden. Die Empfehlung war, den Rundkurs „rechtsherum“ zu machen, da es sonst mit den verschiedenen Steigungen und dem Gelände schwieriger gewesen wäre. Im Gegensatz zum Steindalsfossen-Wasserfall auf dem Ausflug in Bergen sollte man wasserfeste Kleidung und festes Schuhwerk dabei haben, weil die herabstürzenden Wassermassen einen dichten Sprühnebel erzeugen, der die Wege teilweise auf- und die Kleidung durchweicht. Gegen 20:30 Uhr wurde dann die etwa 2stündige Rückfahrt zum Hafen von Reykjavik angetreten. Nach der Rückkehr gegen 22:30 Uhr zur „umgeparkten“ AIDAmar erfuhren wir noch, dass die Jeeps im Rahmen des AIDA Ausflugs wohl Privatfahrzeuge sind und zu solchen Ausflügen vermietet werden, um sich etwas dazu zu verdienen. Smári hatte „seinen“ von einem Bekannten geborgt und ist eigentlich Versicherungskaufmann, Jonas fuhr wohl seinen eigenen Wagen. Zudem erzählte er, dass auch Prominente eine Faible für die bulligen Fahrzeuge haben und er zum Beispiel auch kürzlich Tom Cruise während der Dreharbeiten zu einem neuen Film durch die nordischen Landschaften  Islands chauffieren durfte. Alles in allem ein gelungener Tag.

Kreuzfahrt buchen bzw. AIDA Kreuzfahrt buchen oder direkt zur Internetseite von AIDA

Weitere Videos und Reiseberichte von unserer AIDA Nordlandroute mit der AIDAmar im Jahr 2012

Nächste Seite / Reisebericht: AIDAmar Nordeuropa Tag 11: Reykjavik (Island)
Vorheriger Seite / Bericht: AIDAmar Nordeuropa Tag 10: Reykjavik (Island)
Übersicht alle Berichte der Reise: AIDA Nordeuropa Tour (Norwegen, Island, Schottland)

2012-06-18T00:01:38+00:00 / 2017-10-12T03:20:07+00:00 / Carsten Fäth

Schreibe einen Kommentar

Letztes Update dieser Seite: 12. Oktober 2017