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AIDA Ausflug PSD03: Pyramiden, Jeeps, Kamele

Typisch Ägypten: Pyramiden von Giseh, Sphinx sehen, mit dem Jeep durch die Wüste und Kamele reiten

Typisch Ägypten: Pyramiden von Giseh, Sphinx sehen, mit dem Jeep durch die Wüste und Kamele reitenAuch wenn in Port Said unterschiedlichste Ausflüge von AIDA angeboten wurden, erfolgte der Start für alle gleichzeitig mit dem Bus im Konvoi. Um kurz nach 7 Uhr waren alle Ausflugspassagiere von Bord, durch die Paß- und Sicherheitskontrolle und auf die ca. 30 Reisebusse verteilt. Darin gab es dann neben deutschsprachigen AIDA Reiseführern teilweise auch die “Men in Black”, also in Anzug gekleidete Sicherheitsbeamte des ägyptischen Staates, die den Geleitschutz bildeten. Entgegen der Vorturteile trugen diese jedoch keine (sichtbare) Waffe und waren unauffällig. 

Video-Eindrücke vom AIDA Ausflug mit Pyramiden, Sphinx, Jeep fahren und Kamele reiten

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Video zeigt die Highlights in Kurzform. Auf Wunsch ausführliche Video-Zusammenfassung des Ausflugs (2D / 3D) oder Detail-Videos zu den einzelnen Ausflugsbestandteilen: Pyramiden von Giseh + Sphinx (2D / 3D) oder Stufenpyramide Djoser + Mastaba Gräber (2D / 3D) oder Jeep-Safari (2D / 3D) oder Kamelreiten (2D / 3D).
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Lange Busfahrt von Port Said ins landesinnere nach Kairo, zu den Pyramiden, zur Sphinx usw.

Kurz nach 7 Uhr ging es los mit der etwa 3stündigen Busfahrt in Richtung der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Wer jedoch die Hoffnung hatte, die Kürze der Nacht durch ein kleines Schläfchen im Bus kompensieren zu können, wurde eines Besseren belehrt. Da die ägyptische Geschichte ebenso wie das Ausflugsprogramm reichhaltig ist, wurde die Anfahrt von der Reiseführerin sogleich zu ausführlichsten Erläuterungen über Land und Leute genutzt. Neben der aktuellen ägyptischen Geschichte und den Umbrüchen des “ägyptischen Frühlings” wurde dann natürlich insbesondere auf die Pharaonen des alten Ägyptens eingegangen und ein klein wenig über die Hieroglyphen in den Pyramiden gesprochen. Nachdem hierbei auch die Bedeutung und Symbolik der Kartusche erläutert wurde, fühlte man sich kurz darauf wie auf einer Kaffeefahrt: Da die Kartusche im alten Ägypten ja den Namen des Pharaos umrahmte, sei ein beliebtes Mitbringsel, den eigenen Namen oder die Initialen in Hieroglyphen als Schmuckstück anfertigen zu lassen. Wahlweise in 24karätigem Gold, in Silber oder gemischt (Silber mit goldenen Hieroglyphen). Ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Gold in Ägypten besonders billig sei. Das stimmt so pauschal nicht, der Goldpreis ist der Gleiche. Die Arbeitskraft ist nur ungleich billiger als in Europa, so dass Schmuckstücke aus Gold im Vergleich billig zu bekommen sind. Wer Schmuck nichts abgewinnen kann, konnte stattdessen auch Polo- oder T-Shirts mit Namenskartusche bestellen. Aus “echter ägyptischer Baumwolle”, welche die beste Qualität überhaupt habe. Leider sind unseren Shirts nach dem ersten Waschen eingelaufen, aber beim Preis von 11 € (T-Shirt) bzw. 14 € (Polo) ist es nicht sonderlich ärgerlich. Trotzdem eine schöne Erinnerung. Abholung der “Vorbestellung” von Schmuck und Bekleidung war dann am Ende des Ausfluges im “Papyrus-Institut”, wo noch kurz die Herstellung von Papyrus aus der Papyrus-Pflanze erläutert wurde und dann ebenfalls die Möglichkeit bestand, Papyrus-Bilder käuflich zu erwerben. In dem Institut wuselten gefühlt mehr Verkäufer als Kunden herum, allerdings waren die im Vergleich zu den Straßenhändlern wenig aufdringlich.

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Beeindruckende Bilder an den Pyramiden, der Sphinx, den Stufenpyramiden und mehr

Nachdem Kairo erreicht wurde, ging es zunächst mit dem Bus zu den beeindruckenden Pyramiden von Giseh. Hier ist es ratsam, größere Kameras / Camcorder zunächst im Rucksack oder einer Tasche zu verstauen, bis man durch die Eingangskontrolle zum Gelände durch und an den Pyramiden ausgestiegen ist. Unsere Kamera wurde uns mit der Begründung abgenommen, sie sei “zu professionell” und das Filmen nicht erlaubt. Komisch nur, dass alle anderen ihre (kleinen) Kameras behalten durften. Zum Glück hatten wir als Fallback noch unsere “Action-Cam” dabei, sonst hätten wir gar keinen Eindruck von den Pyramiden filmen können. Danach ging es mit unserem AIDA Ausflug PSD03 weiter zum Sakkara-Country-Club für ein Mittagessen in Buffet-Form. Da der Country-Club hochwertig wirkte, hätte man sicherlich auch das Salat-Buffet versuchen können, wir hielten uns jedoch an die allgemeinen Empfehlungen, nur gegarte Speisen und keine offenen Getränke zu sich zu nehmen. Nach dem Mittagessen schloss sich direkt die etwa 30minütige Jeep-Safari durch die Wüste an. Hier durfte man allerdings nicht selbst fahren, sondern war nur Mitfahrer, das war uns aber vorher klar. Die Jeeps erreichten dann in der Wüste einen Treffpunkt, wo schon einige Kamele nebst den dazugehörigen Führern für den gebuchten Kamelritt warteten. Die Kamelführer waren, wie in den Videos auch zu sehen, nicht nur ältere Herren, sondern teilweise auch kleine Kinder von ca. 6-8 Jahren. Die Reiseführerin hatte uns schon “vorgewarnt” dass die Kamelführer trotz des bezahlten Ausfluges sicherlich ein Trinkgeld erwarten würden und dass 2 € hierfür noch angemessen seien. Als wir abgestiegen waren, wurden wir jedoch ziemlich bestimmt und mit Nachdruck von einem der älteren Führer aufgefordert, unserem “Boy” 10 € zu geben und wir konnten uns gerade noch mit dem Verweis auf die Sonne der Abnahme unseres Vodafone Basecaps erwehren. Auch zuvor an den Pyramiden waren vermeintliche “Helfer” recht einfallsreich bei der Andienung ungewollter Dienstleistungen. So sahen wir einen Sicherheitsbeamten, der Einheimische von der Pyramide wegjagte, die Deutschen jedoch freundlich heranwinkte und vor der Pyramide posieren ließ und dann 5 € dafür haben wollte. Und auch am Sphinx versuchten wir uns zunächst selbst mit dem Handy zu fotografieren bis ein “Helfer” plötzlich am Handy herumfingerte, dass man zunächst dachte, er wolle es einem abnehmen. Übung macht jedoch auch hier den Meister und z.B. einen Foto-Kuss mit dem Sphinx hätte man in den nur 10 Minuten Zeit kaum selbst hinbekommen. Für die individuellen Handyfotos bzw. der Hilfe dabei waren jedoch wiederum 10 € fällig. Man sollte ggf. vorher versuchen, einen Preis zu verhandeln oder auf die Fotos verzichten. Wir wollten wegen des Zeitdruckes aber auch nicht weiter diskutieren. Noch aufdringlicher wurden nur die Händler und Kameltreiber in der Nähe der Stufenpyramide König Djosers und man merkte erstmalig, wozu der mitgereiste Sicherheitsmann gut sein konnte, er hatte dann wohl irgendwann Angst, die Touristen könnten verschreckt werden und wies die Händler in ihre Schranken. An der Stufenpyramide durfte fotografiert und gefilmt werden. Danach ging es weiter zu den Mastaba-Gräbern, in denen das Filmen und Fotografieren streng untersagt ist. Es sind wechselnde Gräber geöffnet, wir konnten bei unserem Besuch das Grab der Prinzessin Idut besichtigen. Danach ging es dann noch wie erwähnt ins Papyrus-Institut zur Abholung der Bestellung und um 17:00 Uhr wieder nach Port Said, um selbst als “Sehenswürdigkeit” für die Einheimischen wieder an Bord der AIDAdiva zu gelangen.

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2012-11-08T00:01:13+00:00 / 2016-09-16T19:17:18+00:00 / Allgemein (Beratung)

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Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016