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AIDA Ausflug SAF07: Spuren der Pharaonen

Tempel von Luxor, Nilfahrt auf einer traditionellen Felucca, Tal der Könige und Hatschepsut-Tempel

Tempels von Luxor, Nilfahrt auf einer traditionellen Felucca, Tal der Könige und Hatschepsut-TempelNach Ankunft der AIDAdiva in Safaga gegen 7 Uhr morgens blieb gerade noch Zeit für ein kurzes Frühstück, um sich dann um 07:15 Uhr am Treffpunkt für den AIDA Ausflug nach Luxor in der AIDA Bar auf Deck 10 einzufinden. Da Luxor am östlichen Ufer des Nils im Zentrum Oberägyptens liegt, dauert die Busfahrt von Safaga etwa 3,5 Stunden. Nur die frühzeitige Abfahrt ermöglicht daher das umfangreiche Ausflugsprogramm zu bewältigen. Erster Programmpunkt nach der Ankunft in Luxor war die einstündige Besichtigung des Luxor-Tempels

Video-Eindrücke vom AIDA Ausflug SAF07 mit Tempel von Luxor, Bootsfahrt auf dem Nil und viel mehr

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Weitere Videos: Luxor Tempel (2D / 3D), Nil-Fahrt (2D / 3D), Tal der Könige (2D / 3D), Hatschepsut Tempel (2D / 3D).
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Luxor Tempel – Führung im Rahmen des AIDA Ausflugs SAF07 (aber auch bei anderen AIDA Ausflügen)

Die Tempelanlage des Luxor-Tempels ist laut Aussage der Reiseführerin “schöner”, als der ungleich größere Tempel von Karnak, vielleicht erklärt aber auch jeder Reiseführer “seinen” Ausflug per se zum “schönsten”. Sicher ist, dass beide Tempelanlagen seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Im Video oben sind ebenfalls die Überreste der Allee der Sphinxen erkennbar, welche in der Antike 2,5 Kilometer lang war und den Tempel von Luxor und den Karnak Tempel miteinander verband. Zur damaligen Zeit gab es zwischen den Sphinxen auch noch eine Bepflanzung aus Bäumen und Blumen. Vor dem Pylon (Eingang) zur Tempelanlage in Luxor steht neben zwei Pharaonen-Statuen auch ein Obelisk, dessen zweites Pendant bereits 1836 nach Frankreich verschenkt wurde und seit dem als Obelisk von Luxor in Paris auf dem Place de la Concorde aufgestellt ist. Nach der Besichtigung des Tempels ging es mit dem Bus weiter zu einer Hotelanlage am Nil mit eigenem Anlegesteg, an welchem bereits Feluccas, also traditionelle ägyptische Segelboote, auf die Kreuzfahrer der AIDAdiva warteten. Nachdem alle Gäste zugestiegen waren, wurden auch noch vom Hotel vorbereitete Gefäße und abgedeckte Teller mit verschiedenen Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts an Bord gebracht. Zum Trinken wurden Wasserflaschen gereicht und nach dem Ablegen konnte dann unmittelbar das Mittagessen während der etwa einstündigen Nilfahrt eingenommen werden.

Tempels von Luxor, Nilfahrt auf einer traditionellen Felucca, Tal der Könige und Hatschepsut-Tempel

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Nach Luxor Tempel und Nilfahrt weiter ins Tal der Könige sowie zum Hatschepsut Tempel

Nach dem Anlegen am anderen Nilufer ging es dann mit dem Bus weiter ins Tal der Könige. Dort gilt grundsätzlich ein absolutes Fotografier- und Filmverbot. Direkt hinter dem Eingangstor gibt es zwar eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Kameras und Fotoapparate, allerdings sind dort nur offene Holzregale, die bezüglich der Sicherheit der Aufbewahrung Zweifel aufkommen lassen. Die Kameras sollten daher lieber im bewachten Reisebus verbleiben, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte. Durchsuchungen und Taschenkontrollen gab es bei unserem Besuch zwar nicht, aber die Security ist allgegenwärtig und selbst Handy-Schnappschüsse anderer Reisender außerhalb der Pharaonen Gräber wurden mit der Drohung kommentiert, das Handy einzukassieren und selbst das sonst übliche “Trinkgeld” zur “Bestechung” half hier ausnahmsweise einmal nicht weiter. Telefonieren sollte man daher also auch vermeiden. Für die eigentlichen Grabstädten und die empfindlichen Wandfarben ist es in gewissen Grenzen nachzuvollziehen, dass man Schäden durch die Benutzung von Blitzlichtern vermeiden möchte, aber der Rest ist doch etwas übertrieben. Man erfährt jedoch während der Busfahrt, dass es für 10 EUR eine DVD zu erwerben gibt, auf welcher (als Slideshow) an die 1.000 Bilder über Ägypten und die Grabstädten im Tal der Könige anzusehen sind. Die Vermutung liegt also nahe, dass zumindest in Teilen die Intention des Verbotes in einem Mehrumsatz dieser Bild-DVD begründet liegt, auch bei den fliegenden Händlern gab es zahlreiche Postkarten und Broschüren zu kaufen. Leider konnten wir aber aus diesem Grunde keine 3D-Aufnahmen aus dem Tal der Könige vorweisen, sondern nur ein paar “heimliche” 2D-Aufnahmen mit der Handykamera, die wir in 3D umgerechnet haben. Auf Aufnahmen in den Gräbern haben wir verzichtet.

Das Tal der Könige umfasst insgesamt 64 Grabstädten, welche mit der Bezeichnung KV (für “King’s Valley”) entsprechend der Reihenfolge ihrer Entdeckung nummeriert sind. Es sind nicht alle Grabstädten zu jedem Zeitpunkt zugänglich, sondern zur Schonung der Gräber werden im Wechsel nur einzelne für den Publikumsverkehr geöffnet. Im Eintrittspreis enthalten ist zudem nicht die Besichtigung aller geöffneten Grabstädten, sondern man kann und muss sich 3 Gräber zur Besichtigung wählen. Am Eingang der Gräber wird dann mit einer Lochzange das Ticket entwertet, bis sich 3 Löcher im Ticket befinden. Das Grab von Tutanchamun mit der Nummer KV62 kostet zudem einen weiteren Aufpreis von 10 EUR, so dass zuvor im Bus abgefragt wird, wer diesen Aufpreis zahlen und das zusätzliche Ticket für den Besuch des Grabes erwerben möchte. Allerdings benötigt man dann wohl auch nahezu die komplette Zeit für dieses Grab und hat kaum die Möglichkeit, weitere zu sehen. Für die Besichtigung sind während dieses AIDA-Ausfluges etwa 1,5 Stunden eingeplant, danach geht es weiter zur letzten Station: Dem Hatschepsut-Tempel.

Der Besuch des Totentempels der Königin Hatschepsut fand am Ende des Ausfluges quasi “Last Minute” statt. Vom Eingang wird man mit offenen Wagen zur eigentlichen Tempelanlage transportiert, deren Besuchszeit jedoch gegen 17 Uhr endet. Der Sonnenuntergang kündigte sich langsam an und allen Wachleuten und sonstigem Personal war anzumerken, dass sie eigentlich gern Feierabend machen würden. Bis auf einige der Wachleute, die sich ein paar Euro Trinkgeld dazuverdienen wollten und dann großzügig Absperrungen öffneten, um bessere Fotos und Videos im Hatschepsut Tempel machen zu können. 1 Stunde Besichtigung war eingeplant, es waren dann gute 30-45 Minuten und Schlag 17 Uhr wurde man dann mehr oder weniger energisch aus der Anlage herauskomplementiert und wieder zum Eingang zurückgefahren (oder man konnte auch laufen). Danach ging es mit dem Bus zurück zu AIDAdiva.

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